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Die Nase steht nun einmal direkt im Mittelpunkt des
Gesichts. Eine Nasenkorrektur wird nicht immer nur aus Eitelkeit,
sondern auch wegen einer medizinischer Notwendigkeit durchgeführt. Eine
medizinische Notwendigkeit besteht zum Beispiel bei einer schief
stehenden Nasenscheidewand, weil dadurch die Atmung stark beeinträchtigt
wird. Durch einen operativen Eingriff können solche Korrekturen meist
erfolgreich durchgeführt werden. Es ist aber auch nicht selten, dass
manchmal mehrere Eingriffe notwendig sind um das gewünschte Ergebnis zu
erreichen. Die Nasenkorrektur ist die häufigste Art bei den
Schönheitschirurgen.
Viele Menschen haben aber auch nur ganz einfach ein Problem mit ihrer
Nase aus ästhetischen Gründen, weswegen teilweise auch das
Selbstwertgefühl leidet.
Teilweise liegt das an angeborenen schiefen Nasen, Höcker oder auch
wegen einer Vertiefung des Nasenrückens. Aber natürlich kann so ein
Eingriff auch durch Unfälle oder Verletzungen notwendig werden. Eine
Nasenkorrektur kann unter örtlicher Betäubung mit Zugabe von
Beruhigungsmitteln erfolgen, aber meistens erfolgt der Eingriff unter
Vollnarkose. Um äußerlich sichtbare Narben zu vermeiden, bevorzugt der
Chirurg meist einen Zugang von der Innenseite der Nase. Um die
gewünschte Form der Nase zu erreichen, muss die Haut der Nase von
Knochen und Knorpel gelöst werden. Handelt es sich dabei auch noch um
eine schiefe Nase, muss die Nasenscheidewand ebenfalls noch korrigiert
werden. Um eine Nase zu korrigieren, werden Knochen oder Knorpelteile
abgetrennt und herausgenommen.
Bei einer zu geringen Nasengröße oder bei einer Vertiefung des
Nasenrückens, werden Knochen oder Knorpel von anderen Körperstellen in
die Nase hinein transplantiert. Es kann auch durchaus vorkommen, dass
ein Muskel-Haut Stück aus einem andere Körperteil übertragen werden
muss, damit keine Unregelmäßigkeiten bei der neuen Form der Nase
entstehen können. Im Durchschnitt dauert eine Nasenkorrektur etwa 2
Stunden. Sofern keine medizinische Notwendigkeit für eine Nasenkorrektur
besteht und man es nur zum Zweck der Selbstverschönerung machen lässt,
zahlt die
Krankenkasse nichts dazu.
Nach Beendigung der Korrektur, wird die gelöste Nasenhaut wieder an die
neue Form angelegt und Schnitte verschlossen. Danach wird ein formender
Verband angelegt, der entweder aus Gips oder aus einer Alu-Schiene
besteht. Nach dem Eingriff sind leichte Schmerzen und Schwellungen
normal. Auch sind mit leichten Kopfschmerzen zu rechnen. Nach etwa 2
Wochen werden dann die Verbände entfernt. Das endgültige Ergebnis
lässt sich aber erst nach ein paar Monaten sehen. Das Putzen der Nase
soll nach so einem Eingriff unbedingt vermieden werden. Vorsicht ist
auch beim Lachen oder Sprechen geboten. Einer Studie zu Folge sind 80-90
Prozent aller Patienten mit dem Endergebnis zufrieden.
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